Corona Erwerbsersatzentschädigung

Der Bundesrat hat Massnahmen getroffen, um die wirtschaftlichen Folgen der Verbreitung des Coronavirus für betroffene Unternehmen und Arbeitnehmende abzufedern. Eltern, Personen in Quarantäne und Selbständigerwerbende haben Anspruch auf Entschädigung für Erwerbsausfall.

Wer hat Anspruch auf die Entschädigung?

  • Selbständigerwerbende, die ihren Betrieb aufgrund der bundesrechtlich Anordnung (Art. 6 Abs. 2 COVID-19-Verordnung 2) schliessen mussten oder wegen des Veranstaltungsverbotes einen Erwerbsausfall erleiden.
  • Neu seit 16. April 2020: Härtefall-Regelung: Sie durften Ihrer Tätigkeit zwar weiter nachgehen, haben aber wegen der Bekämpfung des Coronavirus trotzdem einen Erwerbsausfall erlitten.
  • Eltern mit Kindern unter zwölf Jahren, die ihre Erwerbstätigkeit unterbrechen müssen, weil die Fremdbetreuung der Kinder nicht mehr gewährleistet ist.
  • Neu seit 16. April 2020: Erweiterung des Anspruchs für Eltern mit Kindern und Jugendlichen mit gesundheitlicher Beeinträchtigung nach dem 12. Altersjahr. Sie können den Anspruch bis zum 20. Altersjahr geltend machen, wenn die Fremdbetreuung wegen Schliessung − beispielsweise Sonderschule oder soziale Institution − wegfällt.
  • Personen, die wegen einer ärztlich oder behördlich angeordneten Quarantänemassnahme ihre Erwerbstätigkeit unterbrechen müssen.

Die Leistung wird monatlich rückwirkend ausbezahlt.

Sie haben Ihre Anmeldung für die Erwerbsersatzentschädigung bereits eingereicht? Dann müssen Sie nichts weiter unternehmen. Wir prüfen Ihr Gesuch.

 

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