Wer bei alltäglichen Lebensverrichtungen wie Ankleiden, Aufstehen, Absitzen, Essen, Körperpflege etc. die Hilfe anderer Menschen benötigt und dauernder Pflege oder persönlicher Überwachung durch Drittpersonen bedarf, ist im Sinne der AHV «hilflos» und hat Anspruch auf eine Hilflosenentschädigung.

Anspruch

Bezügerinnen und Bezüger von Altersrenten oder Ergänzungsleistungen der AHV erhalten Hilflosenentschädigungen unter der Voraussetzung, dass

  • sie in schwerem, mittlerem oder leichtem Grade hilflos sind
  • sie in der Schweiz Wohnsitz und gewöhnlichen Aufenthalt aufweisen
  • die Hilflosigkeit ununterbrochen mindestens ein Jahr gedauert hat
  • kein Anspruch auf eine Hilflosenentschädigung der obligatorischen Unfallversicherung oder der Militärversicherung besteht

Ob jemand Hilflosenentschädigung erhält, hängt also nicht von Einkommen und Vermögen ab, sondern vom Grad der Hilflosigkeit.

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Möchten Sie Unterlagen vorbeibringen? Legen Sie diese in den Briefkasten der Ausgleichskasse oder IV-Stelle links von unserem Haupteingang.

Wir stellen für die Bevölkerung und die Wirtschaft im Kanton Zug weiterhin einen funktionierenden Betrieb sicher: Alle Leistungen wie AHV-/IV-Renten, Ergänzungsleistungen, Familienzulagen etc. zahlen wir korrekt und rechtzeitig aus.